Brandy & Cognac 

 Der Name  Cognac...

Brandy & Cognac

Brandy & Cognac

Der Name Cognac bezieht sich die gleichnamige französische Stadt, in deren umliegenden Weinanbaugebieten die besonderen Weißweintrauben für diesen berühmten französischen Weinbrand angebaut werden. Nur ein Weinbrand mit Herkunft aus dieser Region darf sich als Cognac bezeichnen, hinzukommen die gesetzlich definierten Regelungen in Frankreich für die Herstellung eines Cognac, die von den großen Cognachäusern zumeist übererfüllt werden. Während sich im Deutschen der Begriff Branntwein aus historischen Gründen sich zur Erhebung der Steuer auf alle hochprozentigen Spirituosen bezieht und man deswegen meist von einem Weinbrand spricht, wenn man explizit nur Spirituosen meist, deren Alkoholgehalt sich ausschließlich durch die Vergärung von Weintrauben mit anschließender Destillation ergibt, definiert das Recht der Europäischen Union den Cognac als Branntwein mit geschützter Herkunftsbezeichnung.

Cognac setzt sich wie auch der Champagner zumeist aus einer Assemblage zusammen, man vermählt also Cognac aus verschiedenen Traubensorten zu einem besonders harmonischen und überzeugenden Endprodukt. Für die Herstellung des edlen französischen Weinbrandes wird zum weit überwiegenden Teil die Rebsorte Ugni Blanc verwendet, die auch als Trebbiano bekannt ist und einen leichten, säurebetonten Wein für den Brennvorgang ergibt.  Die zwei anderen Rebsorten Folle Blanche und Colombard steuern mit etwa 10% den weitaus kleineren Teil zur Herstellung eines Brennweines bei, darüber hinaus werden in selteneren Fällen auch noch mindestens sieben andere Sorten zur Cognacherstellung verwendet. Der aus diesen Trauben zur Cognacproduktion erzielte Wein wird ausschließlich als Ausgangsbasis für den Weinbrand erzielt und verfügt nach der Vergärung  über einen Alkoholgehalt von etwa 8 Volumenprozenten. Dieser spezielle Wein wird nur in den Wintermonaten produziert, da die Destillation des Weinbrandes per Gesetz spätestens Ende März abgeschlossen sein muss.

Für die Destillation eines Cognac muss eine traditionelle Brennblase, die sogenannte alambic charentais, verwendet werden, die ein Fassungsvermögen von 30 Hektoliter nicht überschreiten darf. Der Brennvorgang wird als Doppelbrennverfahren zweimal hintereinander ausgeführt, wobei das erste Brennen einen Rohbrand (brouillis) mit 27 – 30 % Alkoholgehalt ergibt. Dieser Rohbrand wird erneut destilliert, um den Feinbrand des Cognacs zu erhalten, der sich im zweiten Durchlauf (bonne chauffe) durch den Mittellauf, das sogenannte Herz (cœur) ergibt. Dieser Mittellauf ergibt sich im Bereich von 60 -72 % Alkoholgehalt, wobei die Obergrenze die handelsrechtliche Definition zur Unterscheidung eines Weinbrandes oder Brandys von einem Cognac ist, der zur Hälfte aus hochdestilliertem  Weindestillat mit bis zu 94,8 Volumenprozenten Alkohol bestehen darf. Hier ist es natürlich unglücklich, dass international der Cognac ein Branntwein und kein Weinbrand ist, während in Deutschland die Verwendung dieser Begriffe gerade andersherum erfolgt.

Der im Mittellauf erhaltene Feinbrand ist aber natürlich noch lange kein Cognac, da für diesen der klare F