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Ginart: Old Tom Gin

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Ginart: Aged Gin

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Haymans London Dry Gin 200ml 41,2% Vol.
Ginart: London Dry Gin

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Haymans Old Tom Gin 200ml 41,4% Vol.
Ginart: Old Tom Gin

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Haymans Old Tom Gin 700ml 41,4% Vol.
Ginart: Old Tom Gin

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Haymans Sloe Gin 200ml 26% Vol.
Ginart: Sloe Gin

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Haymans Small Gin 200ml + GB 43% Vol.
Ginart: London Dry Gin

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Kategorie Gin

Gin ist heute wieder in aller Munde, nachdem eine Zeit lang etwas in Vergessenheit geraten war, welchen hervorragenden Cocktailgenuss man mit dieser feinen Spirituose kreieren kann. Trocken, frisch und würzige bildet das zumeist klare alkoholische Getränk mit den typischen Wacholdernoten die Grundlage für so bekannte Drinks wie den Martini, den Negroni oder natürlich den sehr beliebten Gin & Tonic. Trocken-herb im Falle eines Martini, bitter-süß als Negroni oder äußerst erfrischend und prickelnd als Gin & Tonic bietet die Wacholderspirituose ungeahnte Möglichkeiten der genießerischen Abendgestaltung, wobei alleine schon die Mischung eines „perfekten“ Gin Tonic eine Wissenschaft für sich ist. Mit verschiedenen Garnierungen wie zum Beispiel einer Zitronen- oder Orangenzeste, einem Thymian- oder Rosmarinzweig oder auch Beerenfrüchten, hunderten verschiedenen Tonics und Gins, die jeweils durch die bei der Herstellung verwendeten Botanicals einen anderen Charakter aufweisen, bietet Gin schier endlose Endunterhaltung und wird immer mehr zu einem beliebten Hobby.

Die Geschichte des Gins beginnt bereits Mitte des 17. Jahrhunderts, als ein Wacholderschnaps des Arztes Franciscus Silyvius unter dem Namen Genever erstmals seine Erwähnung findet. Der niederländisch hessische Arzt flämischer Abstammung gilt als Begründer der naturwissenschaftliche ausgerichteten Medizin und der klinischen Chemie, nach dessen Vorstellungen Leben und Krankheit bereits wie heute allgemein anerkannt auf chemischen Prozessen basierten. Den Wacholderschnaps kreierte er, um die positive Wirkung des Wacholders bei Sodbrennen und Verdauungsstörungen in einer medizinischen Form anwendbar zu machen. Der Name Gin selbst entstand erst auf den Britischen Inseln, auf denen die Wacholderspirituose eher nicht zu medizinischen Zwecken verwendet wurde. Gin wurde Mitte des 18. Jahrhunderts in England sogar so beliebt, dass man von einer regelrechten großen Gin-Krise sprach.

Die Herstellung des Gins erfolgt durch die Destillierung eines agrarischen Alkohols, zumeist auf der Grundlage von Weizen aber auch aus anderem Getreide oder Melasse, wobei die Aromatisierung mit Wacholder entweder während der Destillation oder danach erfolgt. Die beiden verbreiteten Verfahren zur Herstellung von Gin leiten entweder die alkoholischen Dämpfe bei der Destillation durch einen mit Wacholder gefüllten Metallkorb oder legen den Wacholder in reinem Alkohol ein, was Mazeration genannt wird und, und destillieren dann. Auf Latein heißt der Wacholder Juniperus, wovon sich sowohl die niederländische Bezeichnung Genever als auch dann Gin ableitet. Während der Wacholder die definierende Zutat bei einem Gin ist, werden normalerweise auch andere weitere Zutaten wie Kardamom, Ingwer, Koriander oder die Schalen von diversen Zitrusfrüchten als Aromalieferanten bei der Ginherstellung verwendet. Die verschiedenen Zutaten für Gin werden unter dem englischen Sammelbegriff der Botanicals zusammengefasst.

In der Europäischen Union muss der Gin mindestens über einen Alkoholgehalt von 37, 5 Volumenprozenten verfügen, um sich als Gin bezeichnen zu dürfen. Aufgrund der verwendeten Gewürze wirkt sich ein höherer Alkoholgehalt in der Regel harmonisch auf den resultierenden Geschmack aus und verbindet die verschiedenen Aromen zu einem runden Erlebnis. Die große Beliebtheit des Gins Mitte des 18. Jahrhunderts im Vereinigten Königreich sorgte für eine starke Regulierung des Gins durch den Gin Act von 1791, der für eine starke Verbesserung der Qualität und der Herstellung der beliebten Wacholderspirituose sorgte, und machte ihn so immer mehr zu einem Getränk der Oberschicht. Die Mutter der heutigen Königin Elizabeth der II., die Queen Mum, war zum Beispiel eine große Gin-Liebhaberin, wobei natürlich auch ihre Lieblingsgins schnell, bequem und günstig über berlinbottle.de bezogen werden können.

Durch den Gin-Act und die damit gesteigerte Nachfrage nach hochwertigem Gin wurde in vielen Brennereien immer weiter an der Rezeptur für die Wacholderspirituose gefeilt, so dass sich zu dieser Zeit in England auch die verschiedenen heute noch bekannten und beliebten Gin-Sorten wie der London Dry Gin oder der Old Tom Gin entwickelten. Der London Dry zeichnet sich durch einen runderen und trockeneren Geschmack aus als zum Beispiel der kontinentale Genever, was durch eine spezielle Vierfach-Destillation erreicht wird, während der historische Vorgänger Old Tom Gin leicht gesüßt wird. Neben dem ebenfalls bereits althergebrachten Sloe-Gin, der durch die Verwendung von zumeist wild gepflückten Schlehen charakterisiert wird, gibt es mittlerweile auch neue Sorten, wie etwa G’Vine, der auf Weingeist basiert oder Saffron Gin, den eine starke Zitrusnote sowie die Verwendung von Safran als besonderes Botanical auszeichnet. Mit immer wieder neuen Kreationen, sei es bei der Herstellung eines neuen Gins oder als neues Mischgetränk, ist ein Ende des heutigen Gin-Booms, der auch Anleihen an der stilvollen Cocktail-Szene der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nimmt, weiterhin nicht abzusehen. Ein Genuss und stilvoll erfrischender Zeitvertreib, bei dem man keinesfalls nur Zuschauen sollte.