Monkey 47

Monkey 47 -

Geschichte von Monkey 47

Die Geschichte zu diesem Namen begann schon weit vor der ersten Herstellung im Jahr 2008 – nämlich im Jahr 1945, als Montgomery Collins, ein Kommandeur der Royal Air Force, in den britischen Sektor von Berlin kam. Er zeigte ein ausgeprägtes Engagement beim Wiederaufbau des Berliner Zoos und übernahm die Patenschaft für einen Javaneraffen, welcher den Namen Max trug. Im Jahr 1951 verließ er die Royal Air Force und zog aus Liebesgründen in den nördlichen Schwarzwald. Zunächst wollte er mit einem Uhrmachergeschäft seinen Lebensunterhalt verdienen; als dies aber scheiterte, eröffnete er einen Landgasthof, welchen er zu Ehren des Affen Max „Zum wilden Affen“ nannte. Aufgrund seiner britischen Wurzeln hatte er eine Leidenschaft für Gin und beschloss, Gin mit einer eigenen Rezeptur selbst zu produzieren.

Herstellung und Geschmack 

In diesem Gin sind neben Wasser mit einem sehr geringen Härtegrad natürlich auch die obligatorischen Wacholderbeeren enthalten. Als Besonderheit enthält der Gin entgegen den klassischen 6 bis 12 Botanicals anderer Gins laut Hersteller sogar 47 pflanzliche Zutaten, darunter finden sich Zimt, Koriander, Nelken, Ingwer und Kardamom. Auch unbekanntere Zutaten wie beispielsweise Fichtensprossen, Angelikawurzel und Geißblatt sind dabei. Seine etwas fruchtige Note bekommt der Gin durch die hinzugefügten Beeren (Cranberrys, Preiselbeere, Moosbeere, Kranichbeere) sowie durch die Schalen von Zitrusfrüchten (z. B. Pomelo und Bitterorange). Die Botanicals werden zunächst in Alkohol eingelegt und 36 Stunden mazeriert, bevor dann die Destillation erfolgt. Anschließend muss der Gin dann drei Monate lang in Steingutgefäßen ruhen.


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