Gin-Klassiker wie Dry Gin oder Distilled Gin...

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Hier kannst du in die einzigartige Welt unserer handverlesenen Gins eintauchen. Egal ob du den klassischen London Dry oder einen experimentellen New Western bevorzugst, wir haben für jeden Geschmack etwas dabei. Entdecke Botanicals aus aller Welt und erweitere deinen Gin-Horizont mit unseren exklusiven Angeboten. Und schon bald kannst du es dir mit einem Gin Tonic gemütlich machen. Tauche ein in unser Gin-Angebot!




Gin-Klassiker wie Dry Gin oder Distilled Gin online kaufen

 

Ein steigender Gin-Konsum ist zu verzeichnen, nachdem diese Spirituose eine Zeit lang etwas in Vergessenheit geraten war. Dabei wissen Gin-Liebhaber wie gut sich die Spirituose für Cocktails oder Longdrinks eignet und unterschiedlichen Geschmacksrichtungen wunderbar schmecken. Der destillierte Gin ist geschmacklich trocken, frisch und würzig. Das zumeist klare alkoholische Getränk mit den typischen Wacholdernoten bildet die Grundlage für so bekannte Bar Drinks wie den Martini, den Negroni oder natürlich den beliebten Gin-Klassiker Gin Tonic. Trocken-herb im Falle eines Martini, bitter-süß als Negroni oder äußerst erfrischend und prickelnd als Gin Tonic bietet die Wacholder-Spirituose ungeahnte Möglichkeiten an Aromen und der genießerischen Abendgestaltung in einer Bar, zu Hause oder zum Feierabend. Wobei alleine schon die Mischung des „perfekten“ Longdrinks aus bspw. Hendricks Gin und Tonic Water eine Wissenschaft für sich ist.


Gin-Cocktails werden mit verschiedenen Garnierungen wie zum Beispiel einer frischen Gurke, Zitronen- oder Orangenzeste, einem Thymian- oder Rosmarinzweig oder auch Beerenfrüchten serviert. Durch die bei der Gin-Herstellung verwendeten Botanicals weisen die verschiedenen Gin-Sorten einen individuellen Charakter auf. Mit guten Gin Sorten ist einem schier endlose Unterhaltung geboten, welche immer mehr zu einem beliebten Hobby wird.


 
Woher kommt Gin ursprünglich?

 

Die Geschichte des Gins beginnt bereits Mitte des 17. Jahrhunderts, als ein Wacholderschnaps des Arztes Franciscus Sylvius unter dem Namen Genever erstmals seine Erwähnung findet. Der niederländisch hessische Arzt flämischer Abstammung gilt als Begründer der naturwissenschaftliche ausgerichteten Medizin und der klinischen Chemie, nach dessen Vorstellungen Leben und Krankheit bereits wie heute allgemein anerkannt auf chemischen Prozessen basierten. Den Wacholderschnaps kreierte er, um die positive Wirkung der Heilpflanze Wacholderbeere bei Sodbrennen und Verdauungsstörungen in einer medizinischen Form anwendbar zu machen. Der gute Gin bzw. Genever fand also seine erste Verwendung in der Medizin.


Der Name Gin selbst entstand erst auf den Britischen Inseln, auf denen die Wacholder-Spirituose eher zu nicht-medizinischen Zwecken verwendet wurde. Gin wurde Mitte des 18. Jahrhunderts in England sogar so beliebt, dass man von einer regelrechten großen Gin-Krise sprach.
 


Die ersten Gin-Destillerien

 

Die Herstellung des Gins erfolgt durch die Destillation eines agrarischen Alkohols, zumeist auf der Grundlage von Weizen, aber auch aus anderem Getreide oder Melasse. Die Aromatisierung mit Wacholder findet entweder während der Destillation oder danach statt. Es gibt zwei verbreitete Verfahren zur Herstellung von Gin-Likör.

 

  1. Die alkoholischen Dämpfe werden bei der Destillation durch einen mit Wacholder gefüllten Metallkorb geleitet.
  2. Der Wacholder wird in reinem Alkohol eingelegt - auch Mazeration genannt - und dann destilliert.


Auf Latein heißt die Wacholderpflanze Juniperus, wovon sich sowohl die niederländische Bezeichnung Genever und wenig später Gin ableitet. Normalerweise werden weitere Zutaten wie Kardamom, Ingwer, Koriander oder die Schalen von diversen Zitrusfrüchten als Aroma-Lieferanten bei der Gin-Herstellung verwendet. Die geschmacklich verschiedenen Zutaten werden unter dem englischen Sammelbegriff der Botanicals zusammengefasst. Somit ist die Vielfalt an Gin Sorten nicht limitiert.

 

EU-Verordnung über Alkoholgehalt von Gin Sorten

 

In der Europäischen Union müssen die Gin Sorten mindestens über einen Alkoholgehalt von 37, 5 Vol.-% verfügen, um sich als Gin bezeichnen zu dürfen. Aufgrund der verwendeten Gewürze wirkt sich ein höherer Alkoholgehalt in der Regel harmonisch auf den resultierenden Geschmack aus und verbindet die verschiedenen Aromen zu einem runden Erlebnis.


Die große Beliebtheit des Gins Mitte des 18. Jahrhunderts im Vereinigten Königreich sorgte für eine starke Regulierung durch den Gin Act von 1791, der für eine starke Verbesserung der Qualität und der Herstellung der beliebten Wacholder-Spirituose sorgte. Das machte ihn so immer mehr zu einem Getränk der Oberschicht. Die Mutter der Königin Elizabeth der II., die Queen Mum, war zum Beispiel eine große Gin-Liebhaberin.


Durch den Gin-Act und die damit gesteigerte Nachfrage nach Premium Gin wurde in vielen Gin-Brennereien immer weiter an der Rezeptur gefeilt. Daraus sind in England auch die verschiedenen heute noch bekannten und beliebten Gin-Sorten wie der London Dry Gin oder der Old Tom Gin entstanden. Der London Dry zeichnet sich durch einen runden und trockenen Geschmack aus im Vergleich zum kontinentalen Genever. Diese Geschmacksrichtung wird durch eine spezielle Vierfach-Destillation erreicht. Im Gegenzug dazu wird der historische Vorgänger Old Tom Gin leicht gesüßt.

 

Weltreise durch den Gin: Ein Leitfaden zu verschiedenen Gin-Sorten und ihren einzigartigen Eigenschaften


1. London Dry Gin:
London Dry ist die bekannteste Gin-Sorte. Es ist ein sehr trockener Gin, mit starken Wacholderaromen und typischerweise Noten von Zitrus und Gewürzen. Bekannte Marken sind BeefeaterTanqueray und Bombay.


2. Plymouth Gin:
Plymouth Gin, hergestellt in der Stadt Plymouth, England, hat eine geschützte geografische Angabe. Er ist weicher und leicht süßer als der London Dry und enthält häufig Noten von Wacholder, Koriander und Kardamom. Die bekannteste Marke ist Plymouth.


3. Old Tom Gin:
Old Tom Gin ist eine traditionelle Gin-Sorte, die etwas süßer als London Dry Gin ist. Er war im 18. und 19. Jahrhundert in England sehr beliebt. Bekannte Marken sind Haymans und Ransom.


4. Sloe Gin:
Sloe Gin ist kein Gin im eigentlichen Sinne, sondern ein Likör, der auf Gin basiert und mit Schlehenbeeren aromatisiert ist. Er hat einen süßen, beerigen Geschmack und ist oft in Cocktails zu finden. Bekannte Marken sind Sipsmith und Plymouth.


5. New Western Dry (oder Contemporary) Gin:
New Western Gin verändert das traditionelle Gin-Spiel, indem er weniger Wacholder betont und andere Aromen in den Vordergrund stellt. Der Geschmack kann stark variieren, je nachdem, welche botanischen Zutaten verwendet werden. Bekannte Marken sind Hendrick's, mit seinem unverwechselbaren Gurken- und Rosenaroma, und Monkey 47, der für seine Komplexität und seinen einzigartigen Mix aus 47 verschiedenen botanischen Zutaten bekannt ist.


6. Navy Strength Gin:
Navy Strength ist ein hochprozentiger Gin, der traditionell eine Stärke von 57 Vol.% hat. Er wurde so genannt, weil er stark genug war, um, wenn er auf ein Schiff verschüttet wurde, das Schießpulver noch zündfähig zu halten. Er bietet intensive Aromen und ist ideal für Cocktails, die einen kräftigen Gin-Geschmack benötigen. Beispiele sind Plymouth Navy Strength und Tanqueray Bloomsbury.


7. Barrel Aged Gin:
Barrel Aged Gin wird wie Whisky in Fässern gereift, was ihm eine goldene Farbe und zusätzliche Aromen von Vanille, Karamell und Eiche verleiht. Beispiele für solche Gins sind Few Barrel Gin und Citadelle.


8. Destilled Gin
Distilled Gin bezeichnet eine Sorte von Gin, die durch Destillation eines neutralen Alkohols mit natürlichen botanischen Zutaten, darunte